WEIHNACHTEN

Wir alle brauchen in unserem Leben Zeichen und Symbole. Sie helfen uns zu orientieren, damit wir wissen, was wir tun sollen. Auch das Weihnachtsfest wird uns durch Zeichen und Symbole nahegebracht: Denken wir an die symbolhafte Darstellung des Stalles zu Behtlehem: die Krippe mit dem Kind, Maria und Josef, die Christbäume und Geschenke.

Dieser Brauch des Schenkens geht ja auch zeichenhaft zurück auf das Geschenk das Gott uns machte, indem er seinen Sohn Mensch werden ließ, in dem Gott selbst Mensch wurde. Aus Liebe zu jedem Einzelnen von uns wurde Gott einer von uns. So sind auch unsere gegenseitigen Geschenke Zeichen der Wertschätzung und Zuneigung, die wir zu anderen Menschen haben - oder andere Menschen zu uns. Weil Gott uns aus Liebe zu uns ein Geschenk gemacht hat, seinen Sohn, machen auch wir uns Geschenke, aus Liebe und Anerkennung!

Was sind nun diese Zeichen, an denen wir Christen uns orientiern, woran können wir den Willen Gottes für unser Leben erkennen?

Wenn wir in den Tagen um das Weihnachtsfest vor der Krippe stehen und wir dabei die Zeichen, die Gott beider Geburt seines Sohnes gesetzt hat, bedenken und beachten, dann erfüllt sich für uns die eigentliche Botschaft der Weihnacht: Christus soll in unserem Herzen wiederum zur Welt kommen - seine Krippe sei heute unser Herz!

Das verspricht auch das Weihnachtsevangelium, wo es im Schluss-Satz heißt:

Alle, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden!
GR Diakon Gerhard BISTRICKY